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Das Motiv der Augen in E.T.A. Hoffmanns 'Der Sa...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Begriff der Romantik verbindet man idyllische Landschaften und nostalgische Bilder einer harmonischen Liebesbeziehung. Der literaturgeschichtliche Blick auf die Epoche der Romantik zeigt jedoch, dass diese Vorstellungen zu einseitig sind. Unter 'romantisch' fällt hier ebenso das Verborgene, Abgründige, Dunkle und somit Unheimliche. E.T.A. Hoffmann, einer der bedeutendsten Vertreter dieses Zeitabschnitts, behandelt das Thema der dunklen Seite der menschlichen Existenz mehrfach in seinen Erzählungen. Eines seiner unheimlichsten Werke ist das Kunstmärchen 'Der Sandmann' im ersten Band seines zweiteiligen Zyklus 'Nachtstücke'. Betrachtet man lediglich den Titel, liegt die Assoziation mit dem freundlichen Sandmännchen des deutschen Volksmythos nahe. Dieses streut den Kindern vor dem Einschlafen Sand in die Augen, so dass sie müde werden. Die Annahme, dass es sich bei Hoffmanns 'Der Sandmann' um eine liebliche Gute-Nacht- Geschichte handelt, wird bereits nach Lektüre der ersten Seiten entkräftet. Die eindrucksvolle Schilderung der grausamen Kindheitserinnerung des Protagonisten Nathanaels verdeutlicht dem Leser die groteske und Angst einflössende Grundstimmung des Textes (S. 3-5)1. Das Hauptthema ist der sich entwickelnde Wahnsinns Nathanaels, ausgelöst durch den Advokaten Coppelius, in dem er die Figur des unheimlichen Sandmanns sieht. Es tauchen immer wieder zwei Motive auf: das des künstlichen Menschen im Zusammenhang mit dem Automaten Olympia und das der Augen im Märchen des Sandmanns. Sigmund Freud begründet in seinem Text 'Das Unheimliche' die Wirkung der Erzählung eher mit dem Leitmotiv der Augen als mit dem des Automaten2. Aufgrund dessen hab ich mich für eine Analyse dieses Themas entschieden. Einleitend wird kurz der Inhalt der Geschichte anhand der einzelnen Ereignisse, die im Zusammenhang mit den Augen stehen, wiedergegeben. Es folgt eine Charakterisierung der Hauptfiguren durch die Beschreibung ihrer Augen. Kapitel vier beginnt mit der Darstellung der Rolle des Motivs in Bezug auf die Entwicklung von Nathanaels Wahnsinn. Daraufhin wird Freuds Interpretation der Augenangst als Kastrationsangst analysiert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 22.01.2020
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Das Motiv der Augen in E.T.A. Hoffmanns 'Der Sa...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Begriff der Romantik verbindet man idyllische Landschaften und nostalgische Bilder einer harmonischen Liebesbeziehung. Der literaturgeschichtliche Blick auf die Epoche der Romantik zeigt jedoch, dass diese Vorstellungen zu einseitig sind. Unter 'romantisch' fällt hier ebenso das Verborgene, Abgründige, Dunkle und somit Unheimliche. E.T.A. Hoffmann, einer der bedeutendsten Vertreter dieses Zeitabschnitts, behandelt das Thema der dunklen Seite der menschlichen Existenz mehrfach in seinen Erzählungen. Eines seiner unheimlichsten Werke ist das Kunstmärchen 'Der Sandmann' im ersten Band seines zweiteiligen Zyklus 'Nachtstücke'. Betrachtet man lediglich den Titel, liegt die Assoziation mit dem freundlichen Sandmännchen des deutschen Volksmythos nahe. Dieses streut den Kindern vor dem Einschlafen Sand in die Augen, so dass sie müde werden. Die Annahme, dass es sich bei Hoffmanns 'Der Sandmann' um eine liebliche Gute-Nacht- Geschichte handelt, wird bereits nach Lektüre der ersten Seiten entkräftet. Die eindrucksvolle Schilderung der grausamen Kindheitserinnerung des Protagonisten Nathanaels verdeutlicht dem Leser die groteske und Angst einflößende Grundstimmung des Textes (S. 3-5)1. Das Hauptthema ist der sich entwickelnde Wahnsinns Nathanaels, ausgelöst durch den Advokaten Coppelius, in dem er die Figur des unheimlichen Sandmanns sieht. Es tauchen immer wieder zwei Motive auf: das des künstlichen Menschen im Zusammenhang mit dem Automaten Olympia und das der Augen im Märchen des Sandmanns. Sigmund Freud begründet in seinem Text 'Das Unheimliche' die Wirkung der Erzählung eher mit dem Leitmotiv der Augen als mit dem des Automaten2. Aufgrund dessen hab ich mich für eine Analyse dieses Themas entschieden. Einleitend wird kurz der Inhalt der Geschichte anhand der einzelnen Ereignisse, die im Zusammenhang mit den Augen stehen, wiedergegeben. Es folgt eine Charakterisierung der Hauptfiguren durch die Beschreibung ihrer Augen. Kapitel vier beginnt mit der Darstellung der Rolle des Motivs in Bezug auf die Entwicklung von Nathanaels Wahnsinn. Daraufhin wird Freuds Interpretation der Augenangst als Kastrationsangst analysiert.

Anbieter: Thalia AT
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Marionette einer fremden Macht: Nathanael und d...
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In E.T.A. Hoffmanns Gesamtwerk kommen künstliche Menschen in vielfacher Ausführung vor, wobei sich die Novelle 'Der Sandmann' sehr gut zur Darstellung der seelischen Auswirkungen des Automaten auf den Menschen eignet. Weiterhin ist darin das Verhältnis von Mensch und Gesellschaft unter Berücksichtigung des Schicksalsaspekts von zentraler Bedeutung. Ein Abriss der Geschichte des Automatenmotivs in der Literatur sowie der dazu parallel laufende technische Fortschritt ordnen die Erzählung in einen größeren Kontext ein. Dabei wird sowohl die Bedeutung der Marionette in der Literatur berücksichtigt, als auch das große Interesse der Romantik am Automatenmotiv, welches Kritik am rationalen Menschenbild der Aufklärung beinhaltet. Eine eingehende Textanalyse beleuchtet Nathanaels Darstellung als Marionette einer fremden Macht, seine Beziehung zu Clara und Olympia, Olimpias Funktion als Spiegel für Nathanael narzisstische Persönlichkeit sowie Hoffmanns Kritik an einer automatisierten Gesellschaft.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 22.01.2020
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