Angebote zu "Wahnsinn" (5 Treffer)

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Büchner-Handbuch
25,65 € *
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"Büchner wieder lesen, heißt die eigene Lage schärfer sehn." So umschreibt Christa Wolf die ungebrochene Aktualität Georg Büchners, dessen vielschichtiges _uvre bis heute immer wieder zum Nachdenken auffordert. Neben Beiträgen zur Rezeption und Wirkung bietet das Handbuch detaillierte Analysen der Einzelwerke, die sowohl die Entstehungs- und Gattungsgeschichte als auch die gängigen Forschungsansätze berücksichtigen. Zudem beleuchten interpretatorische Querschnitte durch das Gesamtwerk übergreifende Themenfelder wie z. B. Religion, Biopolitik, Geschlecht, Recht und Strafe, Melancholie und Wahnsinn, Automaten und Marionetten, Dokumentation und Fiktion.

Anbieter: buecher
Stand: 02.07.2020
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Der Wahnsinn der Vernunft
29,80 € *
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Im Horizont des geschichtsphilosophischen Erzählfragments Lenz liegt der Alptraum einer durch und durch mechanisierten Welt, in der es alternativ nur die reduzierte 'Vernunft' des Automaten oder die 'Gestörtheit' des Geistes gibt. Georg Büchner fasziniert am "Wahnsinn" der Lenz-Figur die 'Gestörtheit' nicht als solche, sondern als die von Anfang an mitgeprägte 'Kehrseite der Medaille'. Daher ist anhand der Lenz-Novelle zu zeigen, welche Vernunft in diesem Wahnsinn schlummert, welcher Wahnsinn aber auch in der Vernunft (des Fortschritts, Wohlstands etc.). Während sie ihr desto weniger zu genügen scheint, je mehr sie davon spricht, macht diese Gesellschaft nicht den Eindruck, auf dem Weg zu einer wahrhaft anthropologischen Vernunft zu sein.Lenz beschäftigt hier nicht als 'Fall'-Autopsie, wie auch die Figur Lenz nicht in erster Linie als Kranker interessiert, sondern als Subjekttypus: als Beispiel leidender, erlittener Subjektivität, das ganze Generationen bis heute repräsentiert. In Zeiten, in denen die Forderungen nach "Freiheit" und "Vernunft" sich zum Komplott gegen das Althergebrachte vereinigen, trägt das individualisierte, zur Gänze um sich selbst bekümmerte Subjekt auch die alleinige Verantwortung für sich und alles andere. Das macht es anfällig, ja prädestiniert es für psychische Störungen.In der trostlosen Einsamkeit der Lenzfigur ist der Appell spürbar, der "Krankheit der Freiheit und Verantwortlichkeit" (Ehrenberg) mit einer anderen, nicht-anthropozentrischen, einer anthropologischen Vernunft, mindestens aber mit Gemeinsinn zu begegnen. Lenz ist kein 'Unvernünftiger', sondern ein Opfer der dezentralen Vernunft, die für den Einzelnen einen viel zu großen geistigen Freiheitsrahmen schafft, den er nicht ausfüllen kann. Mit ihm als Typus betritt eine Gesellschaft die Weltbühne, die den Wahnsinnigen, den Depressiven, den Melancholiker so systematisch erzeugt, wie sie diesem Produkt ratlos, ja militant, zuweilen sadistisch gegenübersteht. Dostojewskis Mahnung aus dem Tagebuch eines Schriftstellers blieb ungehört: "Nicht, indem man seinen nächsten einsperrt, überzeugt man sich seines eigenen Menschenverstandes."Aus Büchners Projektion der Moderne erwächst die Nachfrage nach einer erzählerisch gesicherten Welteinbettung, während sich in der Figur des Schriftstellers (J. M. R. Lenz), der nicht mehr schreibt, gleichzeitig die Kapitulation vor den Aufgaben einer 'mythopoetisch' betrauten Literatur ereignet. Büchners Thema und Vorgehensweise ist unter den Überich-Zwängen der Moderne eigentlich tabu, weswegen er vermutlich auch so spät und zögerlich 'entdeckt' und noch viel später kanonisiert wurde - und das, obwohl zwei von drei seiner literarischen Werke Fragmente geblieben sind: performative Beispiele dieser Kapitulation.

Anbieter: Dodax
Stand: 02.07.2020
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Das Motiv der Augen in E.T.A. Hoffmanns 'Der Sa...
15,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Begriff der Romantik verbindet man idyllische Landschaften und nostalgische Bilder einer harmonischen Liebesbeziehung. Der literaturgeschichtliche Blick auf die Epoche der Romantik zeigt jedoch, dass diese Vorstellungen zu einseitig sind. Unter 'romantisch' fällt hier ebenso das Verborgene, Abgründige, Dunkle und somit Unheimliche. E.T.A. Hoffmann, einer der bedeutendsten Vertreter dieses Zeitabschnitts, behandelt das Thema der dunklen Seite der menschlichen Existenz mehrfach in seinen Erzählungen. Eines seiner unheimlichsten Werke ist das Kunstmärchen 'Der Sandmann' im ersten Band seines zweiteiligen Zyklus 'Nachtstücke'. Betrachtet man lediglich den Titel, liegt die Assoziation mit dem freundlichen Sandmännchen des deutschen Volksmythos nahe. Dieses streut den Kindern vor dem Einschlafen Sand in die Augen, so dass sie müde werden. Die Annahme, dass es sich bei Hoffmanns 'Der Sandmann' um eine liebliche Gute-Nacht- Geschichte handelt, wird bereits nach Lektüre der ersten Seiten entkräftet. Die eindrucksvolle Schilderung der grausamen Kindheitserinnerung des Protagonisten Nathanaels verdeutlicht dem Leser die groteske und Angst einflössende Grundstimmung des Textes (S. 3-5)1. Das Hauptthema ist der sich entwickelnde Wahnsinns Nathanaels, ausgelöst durch den Advokaten Coppelius, in dem er die Figur des unheimlichen Sandmanns sieht. Es tauchen immer wieder zwei Motive auf: das des künstlichen Menschen im Zusammenhang mit dem Automaten Olympia und das der Augen im Märchen des Sandmanns. Sigmund Freud begründet in seinem Text 'Das Unheimliche' die Wirkung der Erzählung eher mit dem Leitmotiv der Augen als mit dem des Automaten2. Aufgrund dessen hab ich mich für eine Analyse dieses Themas entschieden. Einleitend wird kurz der Inhalt der Geschichte anhand der einzelnen Ereignisse, die im Zusammenhang mit den Augen stehen, wiedergegeben. Es folgt eine Charakterisierung der Hauptfiguren durch die Beschreibung ihrer Augen. Kapitel vier beginnt mit der Darstellung der Rolle des Motivs in Bezug auf die Entwicklung von Nathanaels Wahnsinn. Daraufhin wird Freuds Interpretation der Augenangst als Kastrationsangst analysiert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 02.07.2020
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Das Motiv der Augen in E.T.A. Hoffmanns 'Der Sa...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem Begriff der Romantik verbindet man idyllische Landschaften und nostalgische Bilder einer harmonischen Liebesbeziehung. Der literaturgeschichtliche Blick auf die Epoche der Romantik zeigt jedoch, dass diese Vorstellungen zu einseitig sind. Unter 'romantisch' fällt hier ebenso das Verborgene, Abgründige, Dunkle und somit Unheimliche. E.T.A. Hoffmann, einer der bedeutendsten Vertreter dieses Zeitabschnitts, behandelt das Thema der dunklen Seite der menschlichen Existenz mehrfach in seinen Erzählungen. Eines seiner unheimlichsten Werke ist das Kunstmärchen 'Der Sandmann' im ersten Band seines zweiteiligen Zyklus 'Nachtstücke'. Betrachtet man lediglich den Titel, liegt die Assoziation mit dem freundlichen Sandmännchen des deutschen Volksmythos nahe. Dieses streut den Kindern vor dem Einschlafen Sand in die Augen, so dass sie müde werden. Die Annahme, dass es sich bei Hoffmanns 'Der Sandmann' um eine liebliche Gute-Nacht- Geschichte handelt, wird bereits nach Lektüre der ersten Seiten entkräftet. Die eindrucksvolle Schilderung der grausamen Kindheitserinnerung des Protagonisten Nathanaels verdeutlicht dem Leser die groteske und Angst einflößende Grundstimmung des Textes (S. 3-5)1. Das Hauptthema ist der sich entwickelnde Wahnsinns Nathanaels, ausgelöst durch den Advokaten Coppelius, in dem er die Figur des unheimlichen Sandmanns sieht. Es tauchen immer wieder zwei Motive auf: das des künstlichen Menschen im Zusammenhang mit dem Automaten Olympia und das der Augen im Märchen des Sandmanns. Sigmund Freud begründet in seinem Text 'Das Unheimliche' die Wirkung der Erzählung eher mit dem Leitmotiv der Augen als mit dem des Automaten2. Aufgrund dessen hab ich mich für eine Analyse dieses Themas entschieden. Einleitend wird kurz der Inhalt der Geschichte anhand der einzelnen Ereignisse, die im Zusammenhang mit den Augen stehen, wiedergegeben. Es folgt eine Charakterisierung der Hauptfiguren durch die Beschreibung ihrer Augen. Kapitel vier beginnt mit der Darstellung der Rolle des Motivs in Bezug auf die Entwicklung von Nathanaels Wahnsinn. Daraufhin wird Freuds Interpretation der Augenangst als Kastrationsangst analysiert.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 02.07.2020
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